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Jens Administrator
Anmeldedatum: 25.07.2006 Beiträge: 33 Wohnort: Coesfeld
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Verfasst am: 04.10.2006, 20:17 Titel: Diskussion: Atomtest durch Nordkorea |
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| Die Süddeutsche Zeitung hat Folgendes geschrieben: |
China warnt Nordkorea
Der von Nordkorea angekündigte Atomwaffentest hat international Besorgnis ausgelöst. UN-Generalsekretär Kofi Annan warnte vor einer Verschärfung der Spannungen in der Region. Der Weltsicherheitsrat trifft zu einer Sondersitzung zusammen. Sogar China mahnte Pjöngjang ungewohnt direkt zur Zurückhaltung.
China hat Nordkorea vor einem Atomtest gewarnt. In einer Erklärung des Sprechers des Außenministeriums, Liu Jianchao, hieß es am Mittwoch, Peking hoffe, dass die nordkoreanische Seite „einen kühlen Kopf und Zurückhaltung bewahrt“.
Ebenso sollten alle Beteiligten Anstrengungen unternehmen, um durch Dialog zu einer friedlichen Lösung der Nuklearfrage zu kommen. Es dürfe nichts unternommen werden, was die Spannungen verschärfe.
China habe sich immer für eine koreanische Halbinsel ohne Atomwaffen eingesetzt. Auffällig an der Reaktion des chinesischen Sprechers war, dass Nordkorea direkt angesprochen wurde, Zurückhaltung zu zeigen.
Als Vermittler in den festgefahrenen Sechser-Gesprächen bemüht sich China seit langem vergeblich, alle Seiten wieder an einen Tisch zu bringen. Hohe Beamte des Außenministeriums haben mehrfach darauf hingewiesen, dass der chinesische Einfluss auf Pjöngjang nur begrenzt sei.
"Strenge Antwort" gefordert
Der südkoreanische Präsident Roh Moo Hyun hat eine „besonnene und strenge“ Antwort auf die nordkoreanische Ankündigung eines Atomwaffentests gefordert. Roh äußerte sich nach einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitskabinetts, wie das Präsidialamt mitteilte.
Zuvor hatte die südkoreanische Regierung das kommunistische Regime in Pjöngjang aufgefordert, auf den angekündigten Atombombentest zu verzichten und im Rahmen der so genannten Sechs-Parteien-Gespräche an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte, sonst könne es eine Änderung in den Beziehungen geben. An ein Ende der Politik des Dialogs mit dem Nachbarn sei aber nicht gedacht.
Die nordkoreanische Atomdrohung dürfte auch das wichtigste Thema von Gipfeltreffen zwischen Roh und dem neuen japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe am Montag sowie mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao am 13. Oktober sein. Die Termine teilte das Präsidialamt in Seoul mit. China ist der wichtigste Verbündete des kommunistischen Regimes in Nordkorea.
Der japanische Regierungschef Abe bekräftigte im Parlament, sein Land könnte einen nordkoreanischen Atomwaffentest nicht akzeptieren. Die Zeitung „Asahi“ berichtete, zwei japanische Spionagesatelliten hätten keinerlei Aktivitäten an einem mutmaßlichen Testplatz in Nordkorea festgestellt.
Die USA haben den von Nordkorea angekündigten Atomtest als „inakzeptable Bedrohung“ bezeichnet. „Ein nordkoreanischer Raketentest würde unser Vertrauen in die Einbindung Nordkoreas in die Sechser-Verhandlungen schwer beschädigen und eine inakzeptable Bedrohung des Friedens und der Stabilität in Asien und in der Welt bedeuten“, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Sean McCormack, in Kairo.
Eine derart provokative Handlung würde die Regierung Nordkoreas
„nur noch mehr isolieren“ und die Bevölkerung des Landes „der Vorteile berauben, die sie verdient“.
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So, nun ist aber eure Meinung gefragt. Was haltet ihr von der aktuellen politischen Linie Nordkoreas? Wie sollen die Vereinten Nationen reagieren, welche Rolle könnte der neue (wahrscheinlich südkoreanische) UN-Generalsekretär spielen?
Wir freuen uns auf eure Diskussionsbeiträge! _________________ SPUN 2005: Demokratische Republik Kongo RK
SPUN 2006: stellv. Vorsitz AK
SPUN 2007: Vorsitz GV und stellv. Generalsekretär
"Ein Diplomat ist ein Mann, der sich den Geburtstag einer Dame merkt und ihr Alter vergisst."
Robert Lee Frost |
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Johnny SPUNer
Anmeldedatum: 27.07.2006 Beiträge: 1 Wohnort: Goxel
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Verfasst am: 04.10.2006, 21:29 Titel: |
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So dann will ich mal meine Meinung dazugeben.
Ich halte von den Atomtests Nordkoreas nicht viel. Die UN sollte sobald Atomtests der Nordkoreaner durchgeführt wurden, mit Maßnahmen zum Angriff auf Nordkorea beginnen, so dass die Nordkoreaner merken das die UN nicht aktzeptiert, dass Atomtests durchgeführt werden. Mit dem Angriff soltte dann aber noch gewartet werden, bis ein Ultimatum aubgelaufen ist (ca. halben bis ganzen Monat) und dann erst zum Angriff übergehen.
Nunja aber über eine diplomatische Lösung wäre ich na klar glücklicher, dieser "Angriffsplan" ist nur, dann zu gebrauchen wenn alle diplomatischen Mittel erschöpft sind und keine Lösung dabei herausgekommen ist.
Das war es dann auch von mir.
MfG Jonas |
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patrick Orga

Anmeldedatum: 28.07.2006 Beiträge: 18 Wohnort: Chemnitz
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Verfasst am: 05.10.2006, 09:12 Titel: |
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass die UN jemals einen Krieg gegen irgen ein Land ausrufen wird...
Abgesehen davon, dass sie diese Macht nicht wirklich hat, würde dieser Zug auch nicht den Idealen der UN entsprechen.
Wenn Nordkorea aber tatsächlich angegriffen werden sollte, zB von den USA + Bündnis, bin ich mir nicht sicher, dass Pjöngjang vor einem Atomangriff zurückschreckt.
Ich denke die Problematik muss deutlich sensibler als mit einem Angriff gelöst werden!
Natürlich darf man Nordkorea keine Atomtests durchgehen lassen und muss sämtliche Sanktionen verbunden mit einem gewissen Ultimatum (in dem es darum gehen könnte, Nordkorea dazu zu bewegen seine Atomwaffen zu vernichten oder zu übergeben und es dazu aufzufordern die Produktion und Anschaffung neuer Atomwaffen zu unterlassen) aussprechen.
Im Zweifelsfall könnte man mit dem Ausschluß aus der UNO drohen.
Allerdings würde somit auch die Einflußkraft sinken...
Nudenn, ich sehe eine diplomatische Lösung als einzige Lösung an, da ein Offensive zur Eskalation führen könnte (wer weiß wen Nordkorea auf einmal an seiner Seite hätte...). _________________ [SPUN '06] abwesender Technik-ORGA...
[SPUN '05] Iran-MK
[SPUN '04] Frankreich-MK
außerdem: Dein Admin für alle Fälle |
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simon Vorsitz
Anmeldedatum: 30.07.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 05.10.2006, 09:25 Titel: |
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meiner meinung nach sind die atomwaffentests von nordkorea eine unnötige provokation gegenüber den anderen staaten der sechs-parteien-gespräche.
interessant ist vor allem die begründung des nordkoreanischen außenministeriums für die tests: so will nordkorea durch diese tests ihre selbstverteidigung (!!) gegen eine drohende aggression der usa austesten.
doch durch einen atomtest wird zwar gezeigt: "hey alle länder! wir haben atomwaffen und werden sie auch benutzen!" jedoch wird nicht eine abschreckung erreicht, sondern die politische und militärische gefahr, die von nordkorea ausgeht nur weiter erhöht. dies erhöht im gegenzug nur noch die bereitschaft anderer länder nordkorea in seinen militärischen und atomtechnischen fortschritten aufzuhalten.
auf dauer sollte sich norkorea überlegen, ob es eine anhaltende politik der provokation selbst gegen seine klassischen verbündeten (china usw.) weiterführen kann, ohne selbst schaden zu nehmen.
die un kann meiner meinung nach wenig ausrichten. natürlich kann der sicherheitsrat versuchen sanktionen auszusprechen, die aber vorerst sicherlich mit dem veto chinas abgeblockt wird. sollte nordkorea auf dauer aber die unterstützung chinas verlieren, werden auch sanktionen nicht mehr abgeblockt werden können. außerdem stehen natürlich noch die klassischen möglichkeiten zur verfügung: brand- oder drohbriefe o.ä. diese werden jedoch ohne wirkliche auswirkungen im luftleeren raum hängen bleiben. _________________ 2006 Heiliger Stuhl
2007 Belgien SR
2008 stv. Vorsitz UG
Außenpolitik - Die Kunst, einem anderen so lange auf den Zehen zu stehen, bis er sich entschuldigt.
(Charles Maurice de Talleyrand 1754-1838)
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Regeln für Ausschusssitzungen
1. Kommen Sie nie pünktlich, das machen nur Anfänger.
2. Sagen Sie nichts, bis die Sitzung halb vorüber ist, das lässt Sie klug erscheinen.
3. Seien Sie so vage wie möglich, damit vermeiden Sie, andere zu irritieren.
4. Bei Zweifeln regen Sie einen Unterausschuss an.
5. Stimmen Sie immer für Vertagung, das macht Sie beliebt und eigentlich wartet jeder darauf.
(Harry Chapman) |
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Aaron Orga
Anmeldedatum: 29.07.2006 Beiträge: 38 Wohnort: Mannheim
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Verfasst am: 05.10.2006, 18:55 Titel: |
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Eigentlich war diese neue Stufe der Eskalation abzusehen, dennoch bin ich sehr beunruhigt ob der aktuellen Entwicklung.
Die UN wird aber wohl nicht wirklich etwas tun können, da mit rein friedlichen Mitteln wohl in nächster zukunft keine Lösung des Konfliktes erreichbar ist, höchstens eine Deeskalation.
Eine militärische Lösung, auch von Seiten der USA halte ich für unwahrscheinlich, da die Chinesen ihren Schutz wohl nicht in absehbarer Zeit aufheben werden.
Es heisst also: Harren wir der Dinge, die da kommen. _________________ Ghana SR (2006) "Blauhelme als Entwicklungshilfe!"
Vorsitz UE (2007) "Wirklicher Friede bedeutet auch wirtschaftliche Entwicklung und soziale Gerechtigkeit, bedeutet Schutz der Umwelt, bedeutet Demokratie, Vielfalt und Würde und vieles, vieles mehr."
2008: GenSek
2009: GenSek |
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Henning Orga

Anmeldedatum: 26.07.2006 Beiträge: 44
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Verfasst am: 05.10.2006, 19:03 Titel: Lasst sie doch machen... |
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Hallo,
meine (vielleicht etwas provokante) Meinung wäre:
Lasst die Nordkoreaner doch machen!
1.) Besteht die Chance, dass die Nordkoreaner nur bluffen und gar keine Atomwaffen haben. Vor ein paar Monaten haben sie eine ach so dolle Langstreckenrakete getestet, die angeblich sogar die USA treffen kann... Naja. Ein paar Sekunden durfte geträumt werden...
Es ist gar nicht unwahrscheinlich, dass die Nordkoreaner am Ende irgendeinen Grund erfinden müssen, warum sie den Test abblasen müssen, weil sie keine Bombe haben. Auf das Pressestatement freue ich mich...
Ok. Angenommen die Nordkoreaner HABEN Atomwaffen, dann stellt sich doch die Frage, was sich an der momentanen Situation ändern würde? Nordkorea würd ja (das zeigt ja schon die Panik jetzt) wie eine Atommache behandelt. Wenn man es definitiv weiß, dass sie eine Atommacht sind, ist es jedenfalls gewiss.
Nordkorea würde ein Atomtest noch weiter in die Isolation treiben (wobei die Führungsriege dort geziegt hat, dass sie, was sowas angeht, ziemlich schmerzfrei ist). Die Hoffnung des geliebten Führers, irgendwann mal den Oscar für sein Lebenswerk zu kriegen, dürften aber endgültig den absoluten Nullpunkt nach unten durchbrochen haben...
2.) Die Nordkoreaner verlieren einen Sprengkopf zur Demonstration. Für ein Land, dass keine Energie, kaum eigenes Uran und kaum Devisen hat, ist das nicht mal eben zu kompensieren... Die Schätzungen über den Umfang von Pjöngjangs A-Waffen Arsenal liegen alle bei unter 10. Sollen sie doch eine davon verfeuern!
Spannend (und für Nordkorea überlebenswichtig) ist die Frage, wie sich Peking verhalten wird. Es ist schon krass, was die Supermacht in Spe einer Regierung alles durchgehen lässt, Hauptsache, das Land prostituiert sich im Gegenzug den chinesischen Interessen (vgl. Sudan).
Man kann ja über die Amerikaner denken, was man will... Aber mit den Chinesen wirds nicht besser. Aber das ist eine andere Debatte.
Wie gesagt: Wie wird sich Peking verhalten? Meine Meinung (und ich gebe zu, dass es ehr ein Gefühl ist) lautet: Sie werden es sich angucken. Natürlich werden sie im Nachhinein keinen Militärschlag gegen die DRK billigen, aber steter Tropfen höhlt den Stein und der öffentliche Druck dürfte sich auch ins Altenheim der KP Chinas (aka "Das Politbüro") durchdrücken. Die genaue Reaktion ist schwer vorherzusagen, aber nützen wird es Nordkorea sicherlich nicht....
Nachgeben ist auf jeden Fall keine Option. Die neuen Sanktionen treffen vorallem die politische Elite der DRK und behindern ihre Machenschaften. Dass die Nordkoreanische Führung so hoch pokert und mit A-Waffentests droht, zeigt, dass man da einen Nerv getroffen hat. Geradezu ein Ritterschlag für die Sanktionen...
Fazit:
Nordkorea hat "angeboten" eine seiner A-Waffen zu verfeuern. Bitte! Denn wie auch immer es ausgeht, ein großer Verlierer sitzt in Pjöngjang! Entweder sie blamieren sich oder sie isolieren sich noch weiter.
Wenn der Gegner All-In geht und man genügend Geld hat, um sich die Karten anzusehen, sollte man nicht vorm River aussteigen, liebe Poker-Freunde! Sonst wird euer Gegenüber den selben Bluff immer wieder bringen! _________________ 2004: Südafrika EK
2005: Vorsitz EK
2006: Leiter des Generalsekretariats (euphemistisch für: "Mädchen für alles")
2007: siehe 2006, fürchte ich
2008: siehe 2007, fürchte ich
2009: Praktikant (vielleicht auch im SPUN-Generalsekretariat)
2010: Auf Abschiedstournee an ähnlichen Einsatzorten wie 2006 ff.
"Ob ich ein lupenreiner Demokrat bin? Ich bin
ein absoluter und reiner Demokrat. Wissen Sie, was das Problem ist? [...] Nach dem Tod von Mahatma Gandhi kann man sich eigentlich mit niemandem mehr unterhalten."
Wladimir Putin
Zuletzt bearbeitet von Henning am 06.10.2006, 13:28, insgesamt einmal bearbeitet |
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simon Vorsitz
Anmeldedatum: 30.07.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 06.10.2006, 10:07 Titel: |
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ich stimme henning im zusammenhang mit china in allen punkten zu. vorerst wird nordkorea den schützenden mantel chinas nicht verlieren. dafür sind die beziehungen noch zu eng. jedoch hat sich selbst die chinesische regierung gegen einen atomtest ausgesprochen. die beziehungen scheinen also langsam zu bröckeln. und falls sich china nach noch mehr provoaktionen seines kommunistischen nachbarn nordkorea ebenfalls von ihm abwenden sollte, wird norkorea irgendwann ganz ohne verbündete dastehen. und das schlimmste für einen staat wie nordkorea ist es alleine auf der offenen provokationsbühne zu stehen. _________________ 2006 Heiliger Stuhl
2007 Belgien SR
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2. Sagen Sie nichts, bis die Sitzung halb vorüber ist, das lässt Sie klug erscheinen.
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Jens Administrator
Anmeldedatum: 25.07.2006 Beiträge: 33 Wohnort: Coesfeld
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Verfasst am: 06.10.2006, 10:30 Titel: |
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Ich sehe ein paar Probleme für die Kordkoreaner:
1. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand, dies macht sie gefährlich, unberechenbar, aber vorallem auch schwach.
2. Geht das Land wirtschaftlich immer weiter den Bach runter. Wenn das Militär nicht wäre, wäre eine Revolution gar nicht mal so unwahrscheinlich. Wenn man bedenkt, dass ein durchschnittlicher Nordkoreaner am Tag 1 Schale Reis und etwas Hühnerfleisch zur Verfügung hat, und das auch nur in reicheren Landesteilen wie Pjöngjang.
3. Nachhaltigkeit: Nach Kim Jong Il gibt es keinen weiteren charismatischen Führer, es wird nicht so kommen, das ein Sohn seinen Vater beerbt.
Dies alles zeigt: Die Nordkoreanische Führung steht unter Zugzwang.
Die Frage ist, wie reagiert man: Und das sind momentan die Androhung eines Atomtestes. Dies ist aber nur ein weiterer Ausdruck der inneren Schwäche Nordkoreas. Lässt man diesen Prozess fortlaufen, so kann es durchaus sein, das sich das Problem Korea in den nächsten 10 Jahren von selbst löst.
Das heißt aber auch, dass bis dahin Sanktionen und andere Maßnahmen, die die nordkoreanische Führng schwächen, aufrecht erhalten werden muss. Eine militärische Option sollte aber nciht in Frage kommen. _________________ SPUN 2005: Demokratische Republik Kongo RK
SPUN 2006: stellv. Vorsitz AK
SPUN 2007: Vorsitz GV und stellv. Generalsekretär
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Robert Lee Frost |
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Oli SPUNited

Anmeldedatum: 25.07.2006 Beiträge: 47 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 06.10.2006, 10:46 Titel: Re: Lasst sie doch machen... |
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| Henning hat Folgendes geschrieben: |
Fazit:
Nordkorea hat "angeboten" eine seiner A-Waffen zu verfeuern. Bitte! Denn wie auch immer es ausgeht, ein großer Verlierer sitzt in Pjöngjang! Entweder sie blamieren sich oder sie isolieren sich noch weiter.
Wenn der Gegner All-In geht und man genügend Geld hat, um sich die Karten anzusehen, sollte man nicht vorm River aussteigen, lieber Poker-Freunde! Sonst wird euer Gegenüber den selben Bluff immer wieder bringen! |
...und genau das ist der Grund, warum der Henning bei uns das GEN SEK leitet. Nein, nicht weil er unser kleines Pokerlexikon ist, sondern weil Henning genau weiß, dass in der internationalen Politik nichts so heiß gegessen wird, wie die Medien es kochen. _________________ SPUN '03 - Syrien [SR]
SPUN '04 - Iran [AK]
SPUN '05 - Vorsitzender [AK]
SPUN '06 - stellv. Vorsitzender [SR]
SPUN '07 - SPUNited
SPUN '08 - SPUNited Auslandskorrespondent UK
LiMUN '08 - Belgien GASPEC
Die Lüge hat zwei Steigerungsformen: Diplomatie und Statistik. |
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simon Vorsitz
Anmeldedatum: 30.07.2006 Beiträge: 46 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 09.10.2006, 11:17 Titel: |
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der warnung sind nun also taten gefolgt: nordkorea hat einen unterirdischen atomtest gemeldet. früher als befürchtet und die ersten nachwirkungen sind schon zu spüren. die asiatischen börsen reagieren mit fallenden kursen.
nun warten wir auf die politschen reaktionen. das chinesiche außenministerium verurteilte den test und die südkoreanischen truppen an de grenze wurden in alarmbereitschaft versetzt. australien fordert un-sanktionen und japan kündigt protest an. die welt wird unruhig. _________________ 2006 Heiliger Stuhl
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2. Sagen Sie nichts, bis die Sitzung halb vorüber ist, das lässt Sie klug erscheinen.
3. Seien Sie so vage wie möglich, damit vermeiden Sie, andere zu irritieren.
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